Volksbank Jever eG Jahresrückblick 2021

1 Wir machen den Weg frei. UNSER JAHR Morgen kann kommen. 2021

2 Die erste Adresse AUFSICHTSRAT DER VOLKSBANK JEVER EG Jochen Seeger Kommunalmandat Wilhelmshaven Doortje Sabin Vorsitzende Burkhard Harms Stellv. Vorsitzender Dr. Inka Bessel-Habeck Kommunalmandat Jever Rainer Ufken Kommunalmandat Sande Carsten Dirks Kommunalmandat Wangerland Christiane Stenzel Kommunalmandat Wangerooge Uwe Coordes Kommunalmandat Schortens

Die erste Adresse 3 Liebe Mitglieder, liebe Kunden, sehr geehrte Geschäftspartner, sehr geehrte Damen und Herren, das Jahr 2021 war in vielerlei Hinsicht wieder ein besonderes Jahr in der Geschichte der Volksbank Jever eG und es hat viele berufliche und private Einschränkungen und Herausforderungen für uns alle bereitgehalten. So fiel bereits die Verabschiedung unseres langjährigen Vorstandsmitgliedes Lambert Meyer am 31. März 2021 (siehe Seiten 4/5) mitten in den „Corona-Lockdown“ und konnte ebenso wie unsere Vertreterversammlung 2021 leider nur „virtuell“ stattfinden (siehe Seite 7). Umso mehr hat es uns gefreut, dass es unseren Mitarbeitern auch im letzten Jahr wieder gelungen ist, Ihnen – unseren Kunden – ohne spürbare Einschränkungen auf allen persönlichen und digitalen Kommunikationswegen zur Verfügung zu stehen. Diese hohe Kundennähe hat nicht nur zu einem sehr guten Betriebsergebnis, sondern erfreulicherweise auch zu vielen überdurchschnittlichen Test-Urteilen von externen Beratungsunternehmen (z. B. in der Baufinanzierungs- und in der PrivateBanking-Beratung) geführt. Geschäftlich war das Jahr geprägt von einer anhaltend hohen Nachfrage nach Immobilien und Finanzierungen. Ohne Frage verfügen das Jeverland und Wilhelmshaven als Wohnort und auch mit Blick auf „nachhaltigen Tourismus“ über eine überdurchschnittliche Standortqualität. Und auch wir werden in diesem Jahr mitten in Jever mit einem Neubau an der Mühlenstraße als Bauherr tätig werden (siehe Seite 8). Gleichzeitig haben die Niedrigstzinsen neben dem Bauboom zu einer steigenden Nachfrage nach alternativen – und häufig nachhaltigen – Geldanlagen geführt und so einen kleinen „Wertpapier-Boom“ ausgelöst. In Sachen „Digitalisierung“ haben wir unsere Kundenangebote im letzten Jahr sukzessive weiter ausgebaut. Zusätzlich hat unsere Innovationswerkstatt viele spannende Neuerungen initiiert (u. a. unseren Volksbank Jever-Podcast „VRiday“ – siehe Seite 17). Auch hier spielte in einer Ausgabe das Thema „Nachhaltigkeit“ eine herausgehobene Rolle und hat uns weiter motiviert, in diesem zukunftsorientierten und alle Bereiche der Bank betreffenden Projektes die nächsten Meilensteine zu setzen (u. a. fast vollständige Umstellung auf E-Mobilität – siehe Seite 11) Wir sind sicher, dass wir alle gemeinsam gut durch die Pandemie kommen werden und unsere Region sehr gute Perspektiven für die Zukunft hat. Der Dank des Vorstandes geht vor allem an die Mitarbeiter für die wieder tolle Leistung im abgelaufenen Jahr und natürlich an alle Mitglieder, Kunden und Geschäftspartner für die erneut gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Über allem aber steht der Wunsch und die Hoffnung, dass wir in diesem Jahr die Corona-Pandemie weitestgehend hinter uns lassen können. Bleiben Sie gesund! Der Vorstand Jever, im März 2022 v. l.: Vorstände Andre Niemeyer, Michael Engelbrecht (Vorsitzender) und Martin Schadewald Zur besseren Lesbarkeit der Texte verwenden wir in unserem Jahresrückblick das „generische Maskulinum“. Diese verkürzte Sprachform ist geschlechtsneutral und beinhaltet keine Wertung. Michael Engelbrecht Andre Niemeyer Martin Schadewald

4 Die erste Adresse ABSCHIED AUS DER VORSTANDSETAGE Als Lambert Meyer Ende März 2021 seinen Schreibtisch in der obersten Etage des Hauptgebäudes der Volksbank Jever räumte, konnte er auf eine lange Zeit in diesem Haus zurückblicken. Er begann seine Bilderbuchkarriere 1981 zunächst beim Genossenschaftsverband in Oldenburg und wechselte von dort im Jahr 1995 in den Vorstand der Volksbank Jever eG. Knapp 26 Jahre gehörte er dann zum Vorstandsteam und in dieser Zeit hat sich die Bank ganz erheblich verändert. „In Ihrer erfolgreichen Vorstandszeit hat sich die Bilanzsumme verdreifacht – und das Eigenkapital als wichtigster Kennziffer jeder Bank – mehr als versechsfacht. Mehr geht wirklich nicht!", bedankte sich die Aufsichtsratsvorsitzende Doortje Sabin und der Vorstandsvorsitzende Michael Engelbrecht ging auf den ständigen Strukturwandel in der Kreditwirtschaft während Meyers Vorstandszeit ein. „Deine große Fähigkeit als Veränderungsmanager hat unsere Bank immer nach vorne gebracht.“ In seine Vorstandszeit fielen auch die „Jeverländer Fusionen“ mit der Raiffeisenbank Waddewarden (2000) und der Raiffeisenbank Sande-Wangerland (2002). Gemeinsam mit seinen jeweiligen Vorstandskollegen sorgte Lambert Meyer dafür, dass die Zusammenführungen gelangen und die neue größere Volksbank Jever sich erfolgreich im Markt positionieren konnte. Neben der eigentlichen Tagesarbeit waren gerade die letzten Arbeitsjahre von Lambert Meyer mit speziellen Sonderthemen versehen. Lambert Meyer Staffelübergabe: Lambert Meyer (links), Andre Niemeyer Neben der Migration auf ein bundeseinheitliches IT-Anwendungsverfahren in der gesamten Bank und erheblichen organisatorischen Herausforderungen kamen im letzten Amtsjahr auch noch die Auswirkungen der „COVID 19-Pandemie“ hinzu. Über seine Vorstandsarbeit hinaus war Lambert Meyer auch sehr gut im genossenschaftlichen Verbund vernetzt und ehrenamtlich engagiert. So war er viele Jahre in höchsten Gremien beim Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken tätig, war Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Volks- und Raiffeisenbanken in Weser-Ems und im Aufsichtsrat des zentralen genossenschaftlichen IT-Dienstleisters.

Die erste Adresse 5 Digitale Verabschiedung, v. l.: Aufsichtsratsvorsitzende Doortje Sabin, Lambert Meyer, Verbandsdirektor Johannes Freundlieb, Präsidentin des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken Marija Kolak (kleines Foto) Verdientermaßen gab es anlässlich seiner Verabschiedung einen „großen Bahnhof “ für Lambert Meyer. Wenngleich sich viele der rund 100 Teilnehmer – unter ihnen langjährige Weggefährten aus allen Bereichen der „genossenschaftlichen Familie“ und auch viele Mitarbeiter der Volksbank Jever – nur virtuell an der Feier beteiligen konnten, wurden viele, sehr persönliche Video-Botschaften zur Verabschiedung in den wohlverdienten Ruhestand übermittelt. Auch Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken, und Martin Beyer (Vorstandssprecher des genossenschaftlichen IT-Dienstleisters FIDUCIA&GAD IT) haben es sich nicht nehmen lassen, ihre Gratulationen per Live-Video-Botschaft zu überbringen.. Ein Höhepunkt war sicherlich die Ehrung von Verbandsdirektor Johannes Freundlieb, der Lambert Meyer für dessen außerordentliches Engagement in der genossenschaftlichen Finanzgruppe mit der seltenen „DGRV-Ehrennadel in Gold“ auszeichnete.

6 Die erste Adresse DER NEUE IM TEAM: ANDRE NIEMEYER Andre Niemeyer ist der neue Mann im Vorstandsteam der Volksbank Jever. Seit dem 1. April 2021 führt er die Geschäfte gemeinsam mit den beiden anderen Vorstandsmitgliedern Michael Engelbrecht (Vorsitzender) und Martin Schadewald. Niemeyer löste Lambert Meyer ab, der Ende März 2021 in den Ruhestand ging. Der 52-Jährige ist Norddeutscher durch und durch, hat aber auch Abstecher in andere Regionen gemacht. Zuletzt arbeitete er für den Deutschen Sparkassen- und Giroverband in Berlin. Frage: Herr Niemeyer, was ist Ihre Rol le im Vorstand? Niemeyer: Ich habe 1:1 die Aufgaben von Herrn Meyer übernommen. Also das Kreditgeschäft, das Rechnungswesen, das Controlling, die Revision und den Unternehmensservice. Frage: Gibt es da bestimmte Vorl ieben? Niemeyer: Das Kreditgeschäft! Ich habe schon während meiner Banklehre bei der Sparkasse Bremerhaven viel Spaß am Kreditgeschäft gehabt. Das zieht sich auch durch meine ganze berufliche Laufbahn. Ich habe nur dreieinhalb Jahre mal nicht in diesem Bereich gearbeitet. Frage: Was finden Sie denn am Kreditgeschäft so interessant? Niemeyer: Nun ja, Kreditgeschäft ist Kundengeschäft, man kann sich in Projekte eindenken und sie analysieren, Unterlagen über wirtschaftliche Verhältnisse studieren – das hat mir immer viel Spaß gemacht. Ich habe eine hohe Affinität zu Zahlen. Aber ich weiß auch: Ich bin eher der analytische Typ, nicht der Verkäufer. Das Kreditgeschäft ist genau passend für mich. Frage: Sie verleihen also gern Geld. Niemeyer: Ja, klar, das mache ich gerne! Wenn wir das nicht machen würden, könnten wir auch kein Geld verdienen. Frage: Bevor Sie zum Deutschen Sparkassen- und Giroverband nach Berlin gingen, gehörten Sie zwei Jahre lang zum Vorstand der Volksbank Wilhelmshaven. Aus dieser Zeit kannten Sie die Volksbank Jever also schon, sozusagen als nachbarschaftliches Institut. Nun sind Sie Teil dieser Bank, da lernt man Sie natürlich ganz anders kennen. Was ist Ihnen da aufgefallen? Niemeyer: Was diese Bank besonders auszeichnet, ist die hohe Stabilität. Damit meine ich zum einen den wirtschaftlichen Erfolg: Wir schreiben seit vielen Jahren konstant gute Zahlen. Ich meine damit aber auch die Personalstabilität. Als ich hier im April anfing und herumgeführt wurde, da haben sich ganz viele Mitarbeiter vorgestellt und gesagt, sie seien zehn Jahre hier, oder zwanzig, oder dreißig. Oder der 1. August: Das ist ja ein üblicher Einstellungstermin, da hatte ich wirklich viele Jubilare hier. Die Leute waren zum Teil schon 40 Jahre dabei! Das habe ich noch in keinem Haus so erlebt. Für mich ist das das wesentliche Charakteristikum der Volksbank Jever. Frage: Und nicht zuletzt sind auch viele Kunden schon sehr lange dabei, oder? Niemeyer: Stimmt. Wir begleiten unsere Kunden sehr kontinuierlich, auch wenn es mal Schwierigkeiten gibt. Dieses Regionalbankenmodell wird hier in Reinkultur gelebt. Das finde ich gut. Und ich glaube, das wird auch langfristig den Erfolg ausmachen. Berufliche Stationen: Sparkasse Bremerhaven 1989 – 1993 und 2001 – 2017 DZ Bank 1998 – 2001 Volksbank Wilhelmshaven 2017 – 2019 Deutscher Sparkassen- und Giroverband 2019 – 2021 Privates: Andre Niemeyer wohnt in Wilhelmshaven. In seiner Freizeit treibt er Sport, liest und geht gern auf Reisen.

Die erste Adresse 7 Das Angebot, im Homeoffice zu arbeiten, ist in der Corona-Pandemie ein Baustein, um Ansteckungen innerhalb von Unternehmen zu reduzieren und einzelne Mitarbeiter vor dem Virus zu schützen – denn wer zu Hause arbeitet, schafft mehr Platz und Abstand für die Kollegen im Büro. Insgesamt waren während der Pandemie fünf Mitarbeiter – zumindest für einige Wochen – im reinen Homeoffice, berichtet Sarah Neumann vom Personalmanagement der Volksbank Jever. Überwiegend nutzen viele Mitarbeiter aber die Möglichkeit, zeitweise von zu Hause aus zu arbeiten. Hierzu hat die Bank mittlerweile über 50 Mitarbeiter mit mobilen Arbeitsplätzen ausgestattet, an denen bis zu 50 Prozent der wöchentlichen Arbeitszeit außerhalb des Büros erbracht werden können. Gabriele Strutwolf hat lange auf ihre Kollegen verzichtet, insgesamt mehr als ein Jahr. Die Compliance-Beauftragte der Bank verabschiedete sich im Februar 2021 ins HOMEOFFICE Homeoffice und kam erst im März 2022 zurück an ihren Arbeitsplatz in der Hauptstelle in Jever. Das Arbeiten in den eigenen vier Wänden war an sich nicht viel anders als im Büro, erzählt Gabriele Strutwolf. Probleme habe sie damit nicht gehabt, online und telefonisch sei alles gut zu regeln gewesen. Eigentlich sieht sie sogar Vorteile: „Zu Hause konnte ich ruhiger und konzentrierter arbeiten.“ Ohne Ablenkung eben. VERTRETERVERSAMMLUNG 2021 WIEDER ALS DIGITALE VERSION Nach den guten Erfahrungen im Vorjahr hatte sich der Vorstand bereits frühzeitig die Option auf eine erneute digitale Durchführung der jährlichen Vertreterversammlung gesichert. Eine gute Entscheidung, wie sich im Jahresverlauf mit vielen Lockdown-Maßnahmen herausstellen sollte. So wurden am 17. Juni 2021 die Berichte und Redebeiträge mit professionellem Film- und Tonequipement aus dem großen Saal des Immobilien- und Finanzzentrums in Jever live über ein spezielles Portal gesendet und die Vertreter konnten den Livestream an ihren Rechnern oder anderen mobilen Endgeräten verfolgen. Und zum Glück funktionierte technisch alles einwandfrei: Bild und Ton waren gut, die Präsentationen klar zu erkennen, die digitalen Abstimmungen liefen einfach und sicher. Auch die angebotene Chatfunktion wurde gern von den Vertretern genutzt, so dass einige Fragen bereits während der laufenden Veranstaltung beantwortet werden konnten. Und dennoch hoffen Vorstand und Aufsichtsrat, dass die Vertreterversammlung 2022 wieder im „traditionellen Rahmen“ stattfinden kann, denn die wichtigen Gespräche am Rande und die persönlichen Begegnungen runden eine solche Veranstaltung doch erst richtig ab. Insbesondere galt das im letzten Jahr sicherlich auch für den neuen Vorstand Andre Niemeyer und auch seinen Vorgänger Lambert Meyer, der ebenfalls persönlich anwesend war. Beide hätten sich ausgesprochen gerne den Vertretern persönlich vorgestellt bzw. sich von diesen verabschiedet. v. l.: Andre Niemeyer (Vorstand), Martin Schadewald (Vorstand), Doortje Sabin (Aufsichtsratsvorsitzende), Michael Engelbrecht (Vorstandsvorsitzender)

8 Die erste Adresse Gleich neben dem Immobilien- und Finanzzentrum an der Mühlenstraße entsteht ein attraktives Wohn- und Geschäftshaus in Innenstadtlage von Jever. Bis Mitte 2023 soll der Neubau bezugsfertig sein. Ins Erdgeschoss werden das Vertriebsmanagement und die Abteilung Unternehmenskommunikation der Bank einziehen; zusätzlich entsteht ein Innovationsraum. In den zwei Obergeschossen entstehen acht Wohnungen zur Vermietung, darunter kleinere Einheiten mit etwa NEUES BÜRO- UNDWOHNHAUSMITTEN IN JEVER 50 Quadratmetern, aber auch deutlich größere mit fast doppelt so viel Fläche. Das Gebäude wird nach neuesten energetischen Standards errichtet. So minimieren sich die Nebenkosten für die Mieter und es wird ein signifikanter Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit geleistet. Optisch passt sich das neue Gebäude an das benachbarte Immobilienzentrum der Bank an: Weiße Front, schwarzes Dach und verglastes Erdgeschoss. Das Gebäude wurde vom ortsansässigen Architekten Rüdiger Piltz geplant. Die Volksbank Jever baut mitten in Jever für den Eigenbedarf und schafft zusätzlich 8 neue Wohnungen Abriss der vorhandenen Bebauung an der Mühlenstraße. Hier entsteht der Neubau des Wohn- und Geschäftshauses

ATTRAKTIVE BAUGEBIETE IN DER REGION Ein voller Erfolg waren die beiden Baugebiete, die die Volksbank Jever im letzten Jahr im Wangerland realisiert hat. Mit ihrer Erschließungstochter „GEV“ wurden dort insgesamt rund 130 Baugrundstücke erschlossen – knapp 80 in Hooksiel und 50 weitere in Hohenkirchen. „Und der Großteil ist auch schon verkauft“, berichtet Holger Eden, Geschäftsführer der Volksbank Jever Immobilien GmbH und Prokurist der GEV. Die Grundstücks-Erschließungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH (GEV) ist seit über 25 Jahren tätig und hat in dieser Zeit in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Städten der Region eine Vielzahl von Grundstücken zur Bebauung gebracht. Wer in Hooksiel auf der Bäderstraße in Richtung Strand fährt, sieht auf der rechten Seite das fast sieben Hektar große Baugebiet „Hohe Weg“. Es bietet Platz für 78 Grundstücke zwischen 300 und 860 Quadratmetern. Die Nachfrage nach Bauplätzen in Hooksiel, heißt es bei der Bank, sei so groß gewesen, dass viele Kaufinteressierte kein Grundstück erwerben konnten. Es entstehen Einfamilienhäuser, aber auch Doppelhaushälften, Reihen- und fünf Mehrparteienhäuser – ausschließlich für Dauerwohnen. Der Bau von Zweit- oder Ferienwohnungen ist nicht erlaubt. Über 60 Prozent der NACHFRAGE WEITERHIN GROSS Dass die Corona-Pandemie nicht zu einer Immobilienkrise führen würde, war schon im Jahr 2020 deutlich geworden. Im Gegenteil: Die Nachfrage nach Häusern, Wohnungen und Bauplätzen in der Küstenregion stieg noch einmal stark an. Einmal im Jahr lädt die Volksbank Jever zu einer Immobilienkonferenz ein, zu der auch die Bürgermeister der Städte und Gemeinden im Verbreitungsgebiet gehören. Die Botschaft des Vorstandsvorsitzenden der Volksbank, Michael Engelbrecht, lautete 2021: „Überall in unserem Geschäftsgebiet fehlen Bauplätze.“ Über 100 Bauplätze erschließt die Stadt Jever im Baugebiet „An den Schöfelwiesen" selbst. 73 Bauplätze jetzt, später folgen weitere 68 und dann noch einmal 24 Bauplätze, berichtet Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers. Ein „ökologisches Wohngebiet“ an der Schützenhofstraße ist in Planung, dort sollen Passiv-Energie- oder auch Mehrgenerationen-Häuser enstehen, mit Photovoltaikanlagen und begrünten Dächern. Die Bürgermeister von Schortens, Sande, Wilhelmshaven und des Wangerlandes berichten ebenfalls über eine große Nachfrage nach Baumöglichkeiten. Einiges ist in Planung, manches schon in Umsetzung und auch die Nachverdichtung soll überall vorangetrieben werden: Es werden vermehrt einzelne freie Flächen im Ort als Bauplätze ausgewiesen oder alte Objekte abgerissen und das Grundstück für neuen Wohnraum genutzt. Die erste Adresse 9 Bauherren kommen aus dem Jeverland, etwa 15 bis 20 Prozent stammen aus der weiteren Umgebung und 15 bis 20 Prozent kommen aus dem übrigen Bundesgebiet – schwerpunktmäßig aus Nordrhein-Westfalen. Im Baugebiet „Am Wangermeer Süd“ am Rande von Hohenkirchen, entstehen auf vier Hektar Fläche 50 neue Bauplätze. Dort sind nur noch einzelne Restgrundstücke zu haben, wie der für den Immobilienverkauf im Wangerland zuständige Mark Peters zufrieden feststellte. v. l.: Gitta Heitmann-Schmacker (Gemeinde Wangerland), Mario Szlezak (Bürgermeister Gemeinde Wangerland), Hueseyin Akkurt (Strabag), Mark Peters (Volksbank Jever Immobilien GmbH), Michael Engelbrecht (Vorstandsvorsitzender Volksbank Jever eG), Holger Eden (Geschäftsführer Volksbank Jever Immobilien GmbH) v. l.: Holger Eden, Geschäftsführer Immobilien GmbH der Volksbank Jever, Wilhelmshavens Oberbürgermeister Carsten Feist, Sandes Bürgermeister Stephan Eiklenborg, Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers, Schortens Bürgermeister Gerhard Böhling, Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena und der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Jever, Michael Engelbrecht.

10 Die erste Adresse EIN NACHHALTIGKEITSBEISPIEL: GELD VERDIENEN UND GUTES TUN Nachhaltigkeit kann auch sehr direkt etwas mit dem eigenen Geld zu tun haben. Und damit, wie sich das eigene Geld vermehrt. Prokurist Jens Küpker kümmert sich nicht nur um größere Familienvermögen und das Privatvermögen von Firmenkunden, sondern auch verstärkt um nachhaltige Geldanlagen seiner Kunden. „Neben den klassischen Werten für eine Kapitalanlage wird das Thema Nachhaltigkeit viel stärker und bedeutsamer werden“, sagt er. „Die Menschen möchten gern etwas Gutes tun, und das wollen sie auch bei der Kapitalanlage umgesetzt wissen“, sagt Jens Küpker und spricht aus Erfahrung: Viele seiner Kunden investieren bereits nachhaltig. Und nicht zu ihrem Nachteil: „Wenn wir die letzten drei, vier Jahre überblicken, haben die Fonds nach ESG-Kriterien teilweise mehr Rendite erwirtschaftet als andere Fonds.“ Die Abkürzung ESG steht für die englischen Begriffe Environment (Umwelt), Social (Sozial) und Governance (Unternehmensführung). Diese Fonds investieren in Unternehmen, die ihrerseits in diesen drei Kriterien gut bewertet sind, was von speziellen Rating-Agenturen kontrolliert wird. Beispielhaft können Investionen in Erneuerbare Energien – also in Windenergie oder Photovoltaik – genannt werden. Tabu dagegen sind Fonds, die in Unternehmen mit Waffenproduktion und -handel investieren oder die durch Kinderarbeit produzieren. Auch US-amerikanische Staatsanleihen fallen aus dem ESG-Rahmen, da dort in einzelnen Staaten noch die Todesstrafe verhängt wird. Ab August 2022 wird die Nachhaltigkeit für jedes Beratungsgespräch ein Thema, denn spätestens dann ist verpflichtend vorgeschrieben, dass die Kunden die sogenannte „Nachhaltigkeitspräferenz-Frage“ beantworten müssen, wobei in den allermeisten Fälle die Antwort wohl „Ja“ heißen wird. WAS BEDEUTET EIGENTLICH NACHHALTIGKEIT? „Der Begriff der Nachhaltigkeit geht auf den Freiberger Oberberghauptmann Carl von Carlowitz (1645–1714) und die Waldwirtschaft zurück. Carlowitz zufolge sollte in einem Wald nur so viel abgeholzt werden, wie sich binnen gewisser Zeit auf natürliche Weise regenerieren konnte. Das Prinzip Nachhaltigkeit sollte also sicherstellen, dass ein regeneratives, natürliches System in seinen wesentlichen Eigenschaften dauerhaft erhalten bleibt. (…) Eine im Wirtschaftskontext mittlerweile geläufigere Definition, die sehr griffig und gut anwendbar ist, lautet: Nachhaltigkeit bedeutet, nicht Gewinne zu erwirtschaften, die dann in Umwelt- und Sozialprojekte fließen, sondern Gewinne bereits umwelt- und sozialverträglich zu erwirtschaften.“ Quel le: Bundeszentrale für pol itische Bi ldung Jens Küpker, Prokurist und Leiter Private Banking

Die erste Adresse 11 „Projektgruppe Nachhaltigkeit“, v. l.: Niklas Arnskötter, Daniel Kreye, Martin Aczél NACHHALTIGKEIT – AUCH IN DER BANK EIN GROSSES THEMA Die Volksbank Jever hat 2021 eine eigene Nachhaltigkeitsgruppe gebildet. Sie setzt sich aus 20 Mitarbeitern zusammen, die aus allen Bereichen der Bank kommen. Geleitet wird sie von Daniel Kreye (Filialbereichsleiter Schortens) und zum Kernprojektteam gehören zudem Martin Aczél (Unternehmenssteuerung) und Niklas Arnskötter (Prozessmanagement). Ihr Ziel: Den gesamten Bankbetrieb auf seine Nachhaltigkeit hin zu überprüfen und weiterzuentwickeln. „Damit ist nicht nur die Ökologie gemeint, sondern auch Soziales und Unternehmensführung“, betont Daniel Kreye. Die Arbeit der Nachhaltigkeitsgruppe ist in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt: Es geht um die übergeordnete Strategie und das Risikomanagement, um den allgemeinen Geschäftsbetrieb und das eigentliche Kerngeschäft – also Anlagen und Kredite. Aber es geht auch um Kommunikation und Ethik. Um diese Schlagwörter mit Leben zu füllen, hier noch ein paar konkrete Beispiele: • B ei allen Bauvorhaben der Bank wird auf Energieeffizienz und Barrierefreiheit geachtet. • B eim Einkauf von Produkten spielen Nachhaltigkeitssiegel eine große Rolle, beim Papier zum Beispiel. • I m Kreditgeschäft sollen vor allem nachhaltige Projekte gefördert werden. • D ie Personalführung muss nachhaltig sein, damit die Mitarbeiter nicht nur gern im Unternehmen arbeiten, sondern dem Haus auch lange erhalten bleiben (Gesundheitsmanagement, Betriebssport, E-Bike-­ Leasing, mobiles Arbeiten und vieles mehr). „Zur Projektarbeit gehört natürlich auch eine Aufnahme des Ist-Zustands“, erläutert Daniel Kreye, denn in vielen Bereichen ist die Volksbank Jever schon längst nachhaltig unterwegs. So ist beispielsweise fast der gesamte Fuhrpark schon auf E-Autos oder Hybridfahrzeuge umgestellt worden. Auf Papier ausgedruckt werde nur noch, wenn es wirklich nötig sei. Zudem stünden auf einzelnen Gebäuden der Bank schon Photovoltaikanlagen. Dennoch: Mehr geht immer. Deswegen ist die Gruppe auch als ständige Einrichtung angelegt, die immer wieder überprüft, was wo besser geht.

12 Die erste Adresse TAG DES EHRENAMTES FAST 100.000 EURO FÜR LOKALE PROJEKTE Rund 30 Millionen Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in Deutschland auf vielfältige Art und Weise, unentgeltlich und damit zugunsten des Gemeinwohls. So ist es beim Bundesinnenministerium nachzulesen, wo man ein Auge auf das ehrenamtliche Engagement hat. Verankert ist es allerdings an der Basis, in Vereinen, Hilfsorganisationen, Dorfgemeinschaften oder anderen Gruppierungen, in denen die Menschen ihr Wissen, Können und ihre Zeit für andere zur Verfügung stellen. Wer sich ehrenamtlich engagiert, investiert vor allem eins: Seine Zeit. Aber damit ist es oft nicht getan – für die meisten Projekte Ehrenamtlicher sind auch finanzielle Mittel nötig. Die Volksbank Jever unterstützt und fördert das ehrenamtliche Engagement in ihrem Geschäftsgebiet in jedem Jahr mit einer großen Summe aus dem Reinertrag des VR-Gewinnsparens. 2021 waren es knapp 100.000 Euro, d. h. konkret: 99.584,55 Euro. Damit wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Diese Summe teilen sich insgesamt 83 Vereine und Institutionen. „Die Projektanträge waren so vielfältig wie die Antragsteller,“ eine Tischplatte für die Dorfgemeinschaft Wiefels, eine Vollmaske für die Einsatztaucher der DLRG-Ortsgruppe Schortens-Jever, eine Sinnes-Motorikwand für das Familienzentrum Schortens, ein Trainingstor für den FC Rot-Weiß Cäciliengroden oder eine Drohne zur Kitzrettung für den Tier-Notruf, berichten Susanne Leiting und Meike Brader aus der Unternehmenskommunikation der Volksbank Jever. Auf der nächsten Seite finden Sie viele Beispiele, wie das Fördergeld den Ehrenamtlichen ganz konkret bei ihren Projekten hilft. Wer für ein ehrenamtliches Projekt finanzielle Unterstützung braucht, kann bei der Volksbank Jever einen Zuschuss aus dem Reinertrag des VR-Gewinnsparens beantragen. Unabhängig davon, ob es sich um einen kleinen Verein oder eine große Hilfsorganisation handelt. HELFEN: Alle Gewinnsparer haben eines gemeinsam: Sie sind besonders hilfsbereit. Zusätzlich zu den Gewinnen und Sparsummen fallen Reinerträge an, die über die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland für gemeinnützige und kulturelle Zwecke eingesetzt werden. SPAREN: Ihre Gewinnchance ist sicher, aber Sie sparen auch! Von den 5 Euro werden 4 Euro gespart und nur 1 Euro ist Ihr Spieleinsatz. Mit einem Los, das jeden Monat an der Verlosung teilnimmt, sparen Sie im Jahr also 48 Euro. GEWINNEN: Wenn Sie mit einem Los für 5 Euro teilnehmen, haben Sie die Chance auf Geldgewinne zwischen 4 Euro und 25.000 Euro. Zusätzlich finden attraktive Zusatz- und Sonderverlosungen statt. VR-GEWINNSPAREN Helfen, sparen und gewinnen Meike Brader und Susanne Leiting, Unternehmenskommunikation

Die erste Adresse 13 FOLGENDE VEREINE UND INSTITUTIONEN WURDEN 2021 GEFÖRDERT: Arbeiter-Samariter-Bund Kreisverband WHV / FRI • Unterstützung zur Hilfe der Flutkatastrophe | Boßelverein „Hol di ran“ Oldorf • Behindertengerechte Sanitäranlage in dem neuen Dorfgemeinschaftsraum Oldorf | BRH – Rettungshundestaffel Wilhelmshaven/Friesland • zwei Außenbordmotoren für das erworbene Boot zur Wasserortung | THW Ortsverband Jever • Unterstützung zur Hilfe der Flutkatastrophe | Bürgerverein Friederikensiel • Gedenksteines anlässlich der 300 Jahrfeier | Chancen für Kinder im Alltag „ChaKA“ • Winterjacken für Kinder aus sozialschwachen Familien | Deutsche Seemannsmission • Erweiterung des Büromobiliars | Deutscher Guttempler Orden – Gruppe Jever • Drucker und Laptop – „Präventionsarbeit gegen Suchtgefahren“ | DLRG Ortsgruppe Schortens-Jever • Vollmaske für die Einsatztaucher | DLRG-Jugend Ortsgruppe Schortens-­ Jever • Rettungsboard | Dorfbürgerverein Sandelermöns und Umgebung • Zeltplane für das Veranstaltungszelt | Dorfgemeinschaft Hohenkirchen • Fontänenpumpe für den Fischelteich in Hohenkirchen | Dorfgemeinschaft Oldorf • Behindertengerechte Sanitäranlage im Dorfgemeinschaftsraum | Dorfgemeinschaft Wiefels • Tischplatten | DRK Bereitschaft Sande • Notfallrucksack und zwei Notfalltaschen | DRK Kreisverband Jeverland • Unterstützung zur Hilfe der Flutkatastrophe | DRK Kreisverband Jeverland • Fahrzeug zur Unterstützung für die psychosoziale Notfallversorgung | DRV-Rettungshundestaffel Ems-Jade • Schutzbekleidung | Eintracht Wangerland • multimediale Ausstattung für das neue Vereinsheim | Eltern- und Förderverein Grundschule Glarum • Podest und mobile, stabile und kindgerechte Bühnenelemente | Ev. Familien-Bildungsstätte • Digitalisierung der Bildungsangebote | Ev.-luth. Kindergarten Neuende • Spielgerätehaus für den Kindergartenspielplatz | Evangelische Freie Gemeinde Jever • barrierefreie Umgestaltung der Sanitäranlagen im Gemeindehaus | Familienzentrum Schortens • Sinnes-Motorikwand | Familienzentrum West • Picknicktische, Sitzauflagen und Sonnenschirme | FC Nordsee Hooksiel • Tischtennisplatten | FC Rot-Weiß Sande-Cäciliengroden • Trainingstor | Förderverein der Berufsbildenden Schulen Jever • mobile Raumteiler mit Schallschutz für die Pausenhalle | Förderverein der Grundschule Heidmühle • Tablet für die Grundschulkinder | Förderverein der Grundschule Wiesenhof • Dokumentenkamera, Beamer, Außenspielgeräte/Material für Religionsunterricht | Förderverein der Landesbühne Wilhelmshaven • Erweiterung der Beleuchtungsanlage im Stadttheater Wilhelmshaven | Förderverein der Tetta-von-Oldersum-Schule • Förderung des grünen Klassenzimmers (Sitz- und Lernmöglichkeiten) | Förderverein der Verlässlichen Grundschule Roffhausen • iPads für die Grundschulkinder | Förderverein des Mariengymnasiums Jever • Gasgrill für den Pausenhof | Förderverein des Tanzstudios Let‘s Dance • neue Kostüme | Förderverein Freibad Tettens • Sitzbänke für das Freibad Tettens | Förderverein Freiwillige Feuerwehr Schortens • Übungstür | Förderverein Freiwillige Feuerwehr Waddewarden • Pavillon inkl. Zusatzausstattung | Förderverein Kindergarten „Stepke Hus“ Cleverns • Übungsmaterialen für Bewegungsraum im „Stepke-Hus“ | Freiwillige Feuerwehr Cleverns • Wärmebildkamera | Freiwillige Feuerwehr Waddewarden • Akku-Scheinwerfer mit LED Technik | Freundeskreis Herrlichkeit Schloss Gödens • 2 neue Aufsteller (Roll-up) | Heidmühler Fußballclub • Defibrilator | Heimatverein Sengwarden • Erhaltung der denkmalgeschützten Sengwarder Mühle | Hooksieler Rennverein • Bierzeltgarnituren | Jeverländischer Altertums- und Heimatverein • Fahrradstation für das Schlachtmühlenareal | Johanniter Unfallhilfe Ortsverband Jeverland • Unterstützung zur Hilfe der Flutkatastrophe | Johanniter-Unfall-Hilfe • Kühlanhänger | Jugendfeuerwehr Tettens • Bekleidung und Ausrüstungsmaterial | Kindergarten Cleverns „Stepke Hus“ • Unterstützung des Projektes „Kindergartenwerkstatt“ | Kindergarten Mäusenest in Hohenkirchen (Gem. Wangerland) • Wickeltisch für Gruppenraum | Kindergarten Pusteblume Tettens • Gestaltung einer Leseecke (Sitzecke, Schrank- und Regalelemente) | Klootschießer und Boßelverein „Free weg“ Wiefels • Vorhang (Sichtschutz im Dorfgemeinschaftshaus) | Künstlerforum Jever • mobile Gesangsanlage | LandFrauenverein Jever • Bienenvolk | Lenkungsgruppe „Erde und Flut“ • Unterstützung Projekt „Buswartehäuschen im Wangerland“ • Erstellung des Buches „Schummelei“ (Vogelschutzprojekt) | Menschenkinder – Verein für Inklusion • Barrierefreie Infomaterialien für Kinder/Jugend- liche zum Thema Nachhaltigkeit | MTV Hohenkirchen von 1867 • Gestaltung des neu geschaffenen Bouleplatze | MTV Jever von 1862 • Gestaltung einer Internetpräsenz/Website | Musikpavillon Wilhelmshaven • Instrumente, Zubehör und Notenmaterial | PSGSV Wilhelmshaven • Markierungspunkte für die THS-Geräte | Regionales Umweltzentrum Schortens • Laptop für Kleingruppenarbeit | Reit- und Fahrverein Knyphausen • Austausch der Reithallenbeleuchtung auf LED | Reit- und Fahrverein Wilhelmshaven • Softtrainingsstand und Pylonen | Schulförderkreis Oestringfelde • Spielzeug für die Pausenbereiche | Schützenverein Jever von 1786 • elektronische Scheibenanlagen für Luftdruckwaffen | Schützenverein Leerhafe-Hovel • elektronische Auswerteanlage | Schwarz-Weiss Middelsfähr/Mariensiel • Trikots und Fußbälle für Jugendmannschaften | Seebadverein Hooksiel • Instandsetzung der „Alten Kanone von Hooksiel“ | SV Grün-Gelb Roffhausen von 1919 • Trikots und Trainingsmaterial für die Jugendtischtennisabteilung | Tanzsportclub Jever • Austausch des Tanzfußbodens | Tennisclub Jever • Trainingsmaterial, Teppichboden für Multifunktionsplatz / neue Zaunelemente | Tier-Notruf • Drohne zur Kitzrettung | TSR Olympia Wilhelmshaven • Wettkampfanzüge für die Sportakrobaten | TuS Glarum • Bodenturnmatte | TuS Sillenstede • Unterstützung des Projektes „Kunstrasen“ | Verein der Grafschafter (Brunnengemeinschaft) • 5 Bierzeltgarnituren mit Rückenlehne | Verein der Vogelliebhaber Schortens • Unterstützung des Projektes „Nistkastenbau“ | Wangerkinners Ferienbetreuung • Bastel- und Spielmaterial für den Außenbereich und CD-Player sowie CDs | Wangerooger Yacht-Club • Erweiterung der Steganlage | Wilhelmshavener Schwimm- und Sportverein • Outdoor-Basketballanlage | Zweckverband Schlossmuseum Jever • Unterstützung der Gemeinschaftsausstellung „Alle Welt spielt“

14 Die erste Adresse WARME JACKEN FÜR KINDER Ist das Geld zuhause knapp, kann das für Kinder schwierig werden. Vor allem, wenn es um so grundlegende Dinge wie warme Schuhe und Jacken geht. Hier hilft der gemeinnützige Verein ChaKa, wobei „ChaKa“ für „Chancen für Kinder im Alltag“ steht. Christa Marxfeld-Paluszak ist die Vorsitzende und schildert, wie der Verein vorgeht: „Üblicherweise werden die Leiterinnen der Kindertagesstätten angeschrieben, um zu fragen, ob es bedürftige Kinder gibt, denn die wissen häufig sehr genau, wenn ein Kind z. B. eine neue Winterjacke braucht“, sagt Marxfeld-Paluszak. In direkter Absprache mit den Eltern werden gerade in der kalten Jahreszeit grundlegende Anschaffungen getätigt. Der Verein Chaka finanziert sich ausschließlich über Spenden und finanziert neben Jacken auch Schuhe, WAS DIE SPENDEN BEWIRKEN Schulranzen, Frühstück oder Mittagessen, aber auch Schwimmkurse und Museumsbesuche. Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal (Nordrhein-­ Westfalen) im Juli war bundesweit eine enorme Hilfswelle angelaufen. Mit dabei waren auch viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen aus unserer Region: Das Deutsche Rote Kreuz, der Arbeiter-Samariter-­ Bund, die Johanniter Unfallhilfe und das Technische Hilfswerk. Die Volksbank Jever würdigte dieses besondere Engagement mit einer Sonderzahlung aus dem Reinertrag des Gewinnsparens in Höhe von 20.000 Euro für diese vier Organisationen. „Sie haben sich an ihren Arbeitsplätzen freistellen lassen, zum Teil auch Urlaubstage geopfert und ihr Privatleben zurückgestellt, um im Flutwasser-Krisengebiet im Ahrtal zu helfen“, so der Volksbank Jever Vorstandsvorsitzende Michael Engelbrecht während der Übergabe dieser Fördermittel. v. l.: Elke Bents, Marianne Janss, Verena Vilaumi, Doris Böhling, Christa Marxfeld-Paluszak HILFE FÜR DIE HELFER v. l.: Thomas Schmidt (ASB), Michael Engelbrecht, Dieter Becker (DRK), Susanne Leiting, Heike Schumacher (Johanniter), Axel Weber (THW)

Die erste Adresse 15 Der Förderverein „Familienzentrum Schortens“ will mit der Spende der Volksbank Jever den kleinen Kindern im „Pferdestall“ etwas zum Anfassen schenken. Der Verein betreut Kinder zwischen einem und drei Jahren und finanziert sich über Spenden und Zuschüsse der Stadt Schortens. Konkret geht es um eine sogenannte Sinneswand – also eine Wand, auf der verschiedene Gegenstände aus unterschiedlichen Materialien angebracht sind. „Das ist gut für die Fein- und Grobmotorik, und wenn sie etwas drehen und anhalten können, ist das auch gleich ein Erfolgserlebnis für die Kinder“, erklärt Renate Grunwald, 1. Vorsitzende des Fördervereins. Auch der Verein für Inklusion Jever, „Menschenkinder“, erhielt eine Spende, um damit das Thema Nachhaltigkeit auf einfache und verständliche Weise umzusetzen. Geplant sei eine Art Handbuch für Kinder und Jugendliche, berichtet Christina Haartje-Graalfs, erste Vorsitzende des Vereins. Mit vielen Bildern und wenig Text soll darin auf einfache Art und Weise erklärt werden, was Nachhaltigkeit bedeutet und welche Rolle sie im Leben jedes Einzelnen spielen könnte. Die Handbücher sollen zum Beispiel bei Workshops in Kindergärten oder Schulen eingesetzt werden, oder auch im Unverpackt-Laden „Alles Ohne“ in Jevers Innenstadt ausliegen. Wer die Küstenstraßen im Wangerland entlangfährt, wird an den Buswartehäuschen am Straßenrand viele bunte Bushaltestellen zu Gesicht bekommen: Blumenwiesen, Schafherden, Unterwasserwelten, auch eine gute Stube samt Sofa und gut bestücktem Bücherregal sind zu sehen. „Wir haben uns die Verschönerung des gesamten Wangerlands vorgenommen“, erklärt dazu Anke Müller aus Hooksiel. Sie gehört zur „Lenkungsgruppe Erde und Flut“, einem losen Zusammenschluss von Wangerländern, denen die teils schon recht heruntergekommenen Wartehäuschen ein Dorn im Auge waren. 2012 startete der erste Aufruf. Wer Lust hatte, die Häuschen zu bemalen, konnte sich melden, Farbe und Material wurden zur Verfügung gestellt. Knapp 30 Haltestellen sind so mittlerweile bunt und fantasievoll verziert worden. „SCHÖNER WARTEN“ IM WANGERLAND NACHHALTIGKEIT MAL GANZ EINFACH WAS ZUM ANFASSEN FÜR DIE KLEINSTEN v. l.: Renate Grunwald, 1. Vorsitzende Förderverein Familienzentrum Schortens und Tagesmutter Stefanie Trenies v. l.: Christina Haartje-Graalfs, Yvonne Ambrosy, 1. und 2. Vorsitzende des Vereins „Menschenkinder“

16 Die erste Adresse HERZLICH WILLKOMMEN – NICHT VOR ORT, ABER PERSÖNLICH ... DIGITALE BANKBERATUNG FÜR KUNDEN IN DEUTSCHLAND UND DER WELT Wer sein Konto von Kindheit an bei der Volksbank Jever eG hat und die Region beruflich oder privat verlässt, muss die Bank noch lange nicht verlassen. Klar, das Konto kann weitergeführt werden und auch anrufen und Fragen stellen ist kein Problem – doch was, wenn mal richtiger Beratungsbedarf besteht? Zu einem Kredit, zu einer speziellen Geldanlage oder zu einem umfassenden Check der Vorsorge? Dann wünschen sich viele Kunden doch einen direkten, persönlichen Kontakt zu einem Bankberater und deswegen bietet die Volksbank Jever eG seit September 2021 eine digitale Beratung an. „Wir haben nur Kunden, die außerhalb unseres eigentlichen Geschäftsgebietes wohnen, also wirklich von weiter weg“, erklären Chiara Fabian und Alina Gofman bei einem Besuch im obersten Geschoss des Immobilien- und Finanzzentrums an der Mühlenstraße in Jever. Hier hat die neue Abteilung „Digitale Beratung“ ihren Sitz. Während Chiara Fabian eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Volksbank Jever eG absolvierte und anschließend berufsbegleitend Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie studiert hat, ist Alina Gofman „Quereinsteigerin“ im Bankbereich und bringt mit einem abgeschlossenen Studium im Bereich Kunst & Medien und praktischen Erfahrungen in der telefonischen Bankberatung ebenfalls wichtige Fähigkeiten für diese neue Aufgabe mit. Mehrere tausend Kunden fallen in die Zuständigkeit der beiden Frauen. Also Kunden, die nicht mehr vor Ort wohnen! Chiara Fabian und Alina Gofman können bereits von Gesprächen mit Kunden aus der ganzen Welt berichten: Südafrika, Aserbaidschan, Österreich und USA. „Der Vorteil ist, dass wir – anders als bei normalen Telefonaten – bei der digitalen Beratung etwas zeigen und präsentieren können, ganz genauso als wäre der Kunde in der Filiale“, sagt Chiara Fabian. Denn bei der digitalen Beratung sitzen Berater und Kunde an ihren jeweiligen Computern – ganz egal wo – und die beiden Bankmitarbeiterinnen können ihre Präsentationen für den Bildschirm des Kunden freigeben und sie anschaulich erläutern. „Der Kontakt mit den Kunden ist natürlich anders als in der Präsenzberatung, allerdings durch die qualitativ hochwertige Videoübertragung kommt sich der Kunde nach einiger Zeit fast wie beim persönlichen Gespräch im Büro vor“, zeigen sich die beiden Beraterinnen sehr zufrieden mit der bisherigen Resonanz der Kunden. Chiara Fabian (links), Alina Gofman

Die erste Adresse 17 NEUES AUS DER INNOVATIONSWERKSTATT Die Volksbank Jever hat speziell für junge Leute (von 18 bis 27 Jahre) mit Interesse am Börsengeschehen ein neues Angebot eingerichtet: den „#easytrader“. Über die funktionale VR-BankingApp, die per Smartphone oder PC genutzt werden kann, kann selbstständig ein Wertpapier-Depot eingerichtet werden, in dem junge Leute dann Wertpapiere kaufen oder verkaufen können. Das macht die Abwicklung von Wertpapiergeschäften bequem und praktisch, denn gehandelt werden kann von überall. Um Anlage-Entscheidungen zu erleichtern, unterstützt die Bank mit aktuellen Finanzinformationen, die ebenfalls in der App und am PC abrufbar sind. „Gerade im digitalen Umfeld bieten wir damit ein Produkt, das genau auf die Bedürfnisse junger Kunden ausgerichtet ist“, erklärt Marco Will, zuständig für den digitalen Vertrieb bei der Volksbank Jever. Der „#easytrader“ kostet monatlich nur einen Euro. Inbegriffen sind zwölf kostenfreie Trades, also An- oder Verkäufe von Wertpapieren. Und wer ein solches Depot einrichten möchte, braucht die Bank zu keinem Zeitpunkt aufsuchen – es ist ein reines Online-Angebot. AUF DIE OHREN Im Internet erfreuen sich verschiedenste Audioinhalte seit geraumer Zeit zunehmender Beliebtheit. Neben dem Musik-Streaming und Hörbüchern sind vor allem sogenannte Podcasts stark gefragt, bei denen bei Gesprächen oder Wortbeiträgen zu einem bestimmten Thema zugehört wird. Die Podcaster sind Journalisten, Wissenschaftler, Politiker oder auch jeder andere, für dessen Ansichten sich andere Menschen interessieren könnten. Etwa jeder fünfte Deutsche hat innerhalb der letzten zwölf Monate einen Podcast gehört, schreibt das Online-Portal für Statistik, Statista, über das Jahr 2020. Podcasts bedienen längst keinen Nischenmarkt mehr und auch die Volksbank Jever gibt es seit Oktober 2021 per Podcast auf die Ohren: An jedem ersten Freitag im Monat begrüßt die Bank zum sogenannten VRiday. Der Dienst kann online abonniert werden und die Themen sind sehr vielfältig. Neben persönlichen Interviews und Hintergrundgesprächen mit einem Unternehmensgründer oder dem Senckenberg- Institut gibt es auch viel Wissenswertes rund um alle Fragen der persönlichen Finanzen wie: „Was sind Fonds?“, „Welche staatlichen Förderungen kann ich in Anspruch nehmen?“ oder „Welche Möglichkeiten habe ich, mein Geld nachhaltig anzulegen?“. Der Podcast VRiday kann über alle gängigen Streaming-Plattformen online abonniert werden – hört doch mal rein! IN’S DEPOT v. l.: Chiara Fabian, Maximilian Striegl, Marco Will, Torben Snippe, Michael Kutsche, Anna-Karina Behrends, Kai Ulferts

18 Die erste Adresse ANGELIKA JANSSEN ENGAGEMENT BEI DEN LANDFRAUEN Wer öfter mal in der Volksbank anruft, hat wahrscheinlich auch schon mal mit Angelika Janssen telefoniert. Die 51-Jährige arbeitet in der TelefonFiliale in Sande und kümmert sich um die Belange der Kunden. Sie hat ihre Ausbildung 1989 zur Bürokauffrau in der Immobilienabteilung absolviert. Und kennt somit die Volksbank Jever sehr gut. Angelika Janssen lebt in Cleverns und dort ist sie nicht nur als Bankmitarbeiterin bekannt, sondern auch durch ihr Ehrenamt beim Landfrauenverein Cleverns-Sandelermöns. Seit vier Jahren arbeitet sie dort im Vorstand mit, organisiert Treffen und Veranstaltungen, lädt Referenten für Infoabende ein oder plant Theaterbesuche. „Ich bin eigentlich durch Zufall dazugestoßen“, sagt Angelika Janssen, denn eine landwirtschaftliche Vorprägung gebe es jedenfalls nicht. Was sie an ihrem Ehrenamt mag? „Es ist schön, am Dorfleben teilzunehmen“, sagt sie. Auch der Gesprächsaustausch und das Zusammensein mit den Frauen sei schön. Und außerdem, erklärt die Volksbank-Mitarbeiterin, bringe das ehrenamtliche Engagement einfach auch Spaß. Karsten Graalfs passt in der Volksbank Jever auf, dass alles stets so abläuft, wie es ablaufen soll. Er ist einer von drei Mitarbeitern der internen Revision. „Im Grunde stellen wir den ordnungsgemäßen Geschäftsbetrieb sicher“, erklärt der Diplom-Bankbetriebswirt und kennt die Abläufe in der Bank bestens – hat er doch sein ganzes Berufsleben im Haus verbracht. Man kann Karsten Graalfs aber auch in der Schlachtmühle in Jever antreffen. Seit fünf Jahren engagiert er sich dort und bietet in der Saison ein- bis zweimal im Monat Führungen an. „Ich finde dieses Bauwerk faszinierend“, erklärt der 40-Jährige, der in der Nähe der Mühle lebt. Eines Tages sei er dort zum Tag der offenen Tür gegangen und gleich in ein interessantes Gespräch mit dem Mühlenführer gekommen, berichtet er. Da war es dann im Grunde auch schon passiert: Graalfs lernte viel über das Gebäude und seine Funktionsweise. Das Handwerkliche, sagt er, habe ihn am meisten beeindruckt und ganz nebenbei sei das Engagement in der Mühle auch eine gute Abwechslung zur Büroarbeit. Übrigens nicht Graalfs‘ einziges Ehrenamt: Er bestellt mit seiner Familie eine Parzelle in Jevers Kleingärtnerverein Siabbenmoor. Eigenes Gemüse ziehen – das findet er gut. Seit einigen Monaten hat er im Kleingärtnerverein eine weitere Aufgabe übernommen: Fachberater für alle Mitglieder. Wer botanische Fragen hat, kann sich damit also nun an Karsten Graalfs wenden. KARSTEN GRAALFS DER MANN AUS DER MÜHLE

Die erste Adresse 19 Für die Fußballer des Heidmühler FC gab es im letzten Sommer eine tolle Neuerung: Am Spielfeld wurde das innovative Kamerasystem Soccerwatch.tv eingerichtet, mit dem die Spiele nun auch jenseits des Platzes live verfolgt werden können – per Livestream auf den heimischen Rechner etwa. „Seit August nutzen wir das System, im Schnitt werden am Wochenende zwei bis drei Spiele übertragen“, berichtet Oliver Fuhlhage, Spartenleiter Fußball beim Heidmühler FC. Er selbst habe damit sogar schon im Urlaub die Spiele beobachten können, „das war super!“ Alle Fußballvereine aus dem Geschäftsgebiet der Bank (Nordkreis Friesland und Wilhelmshaven) konnten sich im vergangenen Jahr in einer Sonderaktion für eine solche Übertragungstechnik bewerben. Schließlich hat die Volksbank Jever dann für 5 Fußballvereine die kompletten Anschaffungskosten dieser vollautomatischen Kamerasysteme samt Übertragungstechnik übernommen. Neben dem Heidmühler FC waren das der FSV Jever, SchwarzWeiß Middelsfähr-Mariensiel, WSC Frisia Wilhelmshaven und der TuS Fedderwarden. Mit dem VR-Börsencup bietet die Volksbank Jever Schülern seit vielen Jahren die Chance, sich an der Börse auszuprobieren – jedenfalls theoretisch. Über 50 Schüler vom Mariengymnasium Jever und den Berufsbildenden Schulen in Jever nahmen am letztjährigen Börsencup teil und versuchten aus fiktiven 100.000 Euro Startkapital über drei Monate das Beste zu machen. Die Schüler wurden zunächst von Jens Küpker, Prokurist und Leiter Private Banking, mit den Regeln des Wertpapierhandels vertraut gemacht und konnten hieraus dann ihre eigenen Anlageentscheidungen treffen und nach Belieben mit dem fiktiven Geld experimentieren. Laufend begleitet und betreut wurde der VR-Börsencup traditionell von den Auszubildenden des 2. Ausbildungsjahres der Bank. SOCCERWATCH SORGT FÜR KLARE ANALYSEN NACH FUSSBALLSPIELEN Oliver Fuhlhage sprach aus den ersten Erfahrungen noch eine andere Funktion des Kamerasystems an: „Die Spiele können nicht nur live übertragen, sondern auch aufgezeichnet werden. Das mache spätere Spielanalysen deutlich besser.“ Fußballer und Trainer könnten sich das Spiel anschließend gemeinsam ansehen und auswerten. „Wir können dann klar erkennen, was wir nächstes Mal besser machen müssen“, sagte der Spartenleiter und mit einem Zwinkern fügte er an, „dass sich nun kein Spieler mehr so richtig rausreden kann, wenn er mal nicht nach den Anweisungen des Trainers spielt.“ SCHÜLERIN SCHLÄGT ERNEUT DEN DAX Den VR-Börsencup 2021 gewann – übrigens das zweite Mal in Folge! – Thalke Lauts vom Mariengymnasium Jever. Sie konnte ihr Startkapital um 11,4 Prozent vermehren und stand damit nach Ablauf der drei Monate mit einer theoretischen Summe von 111.436,08 Euro auf Platz 1! Zum Vergleich: Der DAX hatte im gleichen Zeitraum nur um 9,2 Prozent zugelegt. v. l.: Susanne Leiting (Volksbank Jever), Karim Abaled, Jens Küpker (Volksbank Jever), Thalke Lauts, Christian Zilinski, Rebecca Horn Lena Mazurier (Soccerwatch) installiert die Kamera v. l.: Daniel Kreye (Volksbank Jever), Oliver Fuhlhage (HFC), Kai Timmermann (HFC)

20 Die erste Adresse FILIALBEREICH JEVER 40 JAHRE Marc Dieter Antons | Klaus-Dieter Baumann | Hans-Jochen Bleckmann | Gerriet Brämer | Cornelia Carstens | Klaus-Peter de Jonge | Gabriele Diers-Legantke | Andreas Dörnath | Helmut Friedrich Eden | Anita Fassbender | Stefan Franke | Christina Franzen | Christine Friede | Gabriele Friedrich | Irene Friedrich | Heiko Gerjets | Lisa Gerriets | Hans Götz | Meike Graalfs | Eckhard Gruber | Wilhelm Hasenjäger | Jacob Heeren | Peter Janßen | Gabriele Jokisch | Dieter Klaus | Hartwig Krebs | Enno Ludewig | Karl Heinrich Meyer | Hannelore Michaelis | Reinhard Pergande | Anke Pietruska | Gerd Pohl | Hans Popken | Jürgen Brockschmidt | Günter Ramstein | Magdalena Ramstein | Fritz Peter Riebe | Horst Rohde | Detlef Rönnau | Bernd Schmidt | Christel Stamm | Carsten-Friedrich Streufert | Erika Strietzel | Bärbel-Evelyn von Frommann | Martin Weinberg | Harald Wittke 50 JAHRE Hans-Hermann Arians | Werner Beyer | Erich Bremer | Carl Burmann | Friedrich Duden | Karin Elsteer | Ulrich Feldmann | Christine Friedrichs | Heinrich Harms | Otto Hülskötter | Hans Köster | Männerturnverein Jever von | Gert Pieper | Elke Reese | Klaus Rickels | Berthold Skibbe | Elfriede Weinberg | Frerich Johannes Wilbers 60 JAHRE Hermann Badberg | Franz Cornelius | Christian Finkenstädt | Andreas Iggena | Jeverländer Rennverein e.V. | Heino Pieper FILIALBEREICH WANGERLAND 40 JAHRE Gert Arjes | Henriette Arjes | Meike Brader | Christa Brockschmidt | Reinhard Busma | Hannelore Carstens-Peters | Egon Christoffers | Heike Deibert | Heinz Eilers | Rüdiger Eilers | Thorsten Fehling | Heiner Fischer | Holger Halupzok | Astrid Harms | Hermann Harms | Lutz Harms | Ingeborg Held | Fritz Helwig | Annegrete Hinrichs | Detlef Hinrichs | Adolf Hirsch | Ursula Hobbie | Elfriede Janßen | Elke Janssen | Georg-Wilhelm Janßen | Marion Janßen | Wilfried Janssen | Hinrich Koch | Heiko Logemann | Marita Meints | Robert Meints | Hermann Müller | Wilfried Patz | Hinrich Post | Hans Remmers | Horst Rohlfs | Jens Roschke | Renate Rothert | Meike Siebolds | Theodor Söbbeke | Sabine Tapper | Hans-Hermann Theilen | Heiko Gerhard van Jinnelt | Ralf de Vries | Johann Wagner | Elsa Herma Eden | Karola Graal- mann | Annette Gräfingschulte | Bernd Gräfingschulte | Wilma Henne | Horst Hühner | Erna Janssen | Günter Kallweit | Bernhard Müller | Rolf Ommen | Michael Schanko | Norbert Siebolds | Hannelore Wichmann 50 JAHRE Egon Becker | Hans-Dieter Eikermann | Herbert Focken | Horst Gerdes | Heiner Gerken | Theodor Lauts | Martin Mielke | Heinz Muth | Manfred Niemand | Ewald Peters | Hermann Wilken | Marion Willms | Christa Braun | Arnold Janßen | Gerdhard Kelterborn | Wilhelm Meyer | Hinrike Reichow | Ilse Stoffers | Uwe Stoffers | Manfred Wilken 60 JAHRE Hans Gerken | Folkert Hobbie | Helmut Janssen MITGLIEDEREHRUNGEN: 363 STOLLEN FÜR LANGJÄHRIGE MITGLIEDER In der Vorweihnachtszeit wurden die langjährigen Mitglieder (40-, 50-, oder 60-jährige Zugehörigkeit) wieder mit einer jeverschen Spezialität, dem Schlossstollen, überrascht. Dieser Butterstollen wurde zuvor drei Wochen im Gewölbekeller des Schlosses gelagert, um dann per Boten direkt an die Haustür der zu ehrenden Volksbank-Mitglieder gebracht zu werden. Eine adventliche Überraschung, die wieder richtig gut ankam.

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